#83 – Zur Abwechslung mal nicht tun

Coconut Life Podcast

Zur Abwechslung mal nicht tun

Warum „nicht tun“ etwas anderes ist als „nichts tun“ und die positiven Auswirkungen auf den Teamerfolg. 

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Wenn die Stärke zur Schwäche wird

Als Führungskraft möchtest du etwas bewegen. Vielleicht ertappst du dich das ein oder andere Mal dabei, dass dir die Dinge nicht schnell genug gehen. I got you 😉 

Zunächst: Es ist eine tolle Eigenschaft, wenn du bereit und in der Lage bist Verantwortung zu übernehmen. Aber wie fühlt sich das für dich an? Nicht generell sondern in jedem konkreten Fall. Halte ab und an mal inne und stelle dir diese Frage. 

Wenn du merkst, dass das Joch auf deinen Schultern zu schwer wird, ist es höchste Zeit über das Konzept des „nicht tun“ nachzudenken und es in dein Leben zu integrieren.

Was bedeutet "nicht tun" konkret?

Lass mich raten: dein erster Impuls war, dass die Alte (gemeint bin ich) die deutsche Sprache nicht beherrscht, richtig? Erste Lernerfahrung: Öffne deinen Geist für Dinge, die dir fremd oder nicht korrekt erscheinen. Hier besteht immer die Chance etwas zu lernen ;-). 

Okay kommen wir nun zu dem Unterschied zwischen „nicht tun“ und „nichts tun“. 

Nichts tun bedeutet unbeteiligt in der Ecke zu sitzen und dich völlig aus der Situation herauszunehmen. Für Führungskräfte, die sich auch gerne als „Macher“ bezeichnen, häufig eine Horrorvorstellung und wenn überhaupt nur für den Urlaub geeignet. 

Nicht tun hingegen bedeutet achtsam und wachsam im Moment zu sein und klug zu entscheiden, ob es etwas zu tun gibt oder ob du besser Raum dafür lassen solltest, dass die Dinge und Menschen sich entwickeln. Dieser Zustand ist hoch aktiv, auch wenn er nicht unbedingt in einer Handlung mündet!

 

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Lerne achtsam zu sein und dich mit deiner inneren Stärke zu verbinden. 

Achtsam im Moment

Wenn du achtsam im Moment bist, verbindest du dich mit deiner inneren Führungsstärke. Diese sagt dir, ob du handeln oder Raum geben solltest. 

Vergegenwärtige dir: Nicht tun auf deiner Seite öffnet den Raum für Selbstorganisation. Andere Menschen erhalten die Chance, diesen Raum zu nutzen, den du zur Verfügung stellst. Damit befähigst du deine Leute, in ihre Kraft zu kommen. Gleichzeitig nutzt du die Weisheit deines Teams. 

Du selbst kommst in den Genuss nicht alles selbst tun zu müssen. Du lernst etwas über deine Mitarbeiter und sie etwas über sich und dich. Indem ihr in Kontakt darüber bleibt, welche Lösungswege ihr beschreitet, entsteht Vertrauen. 

Vertraue dem Prozess

Wenn du Raum gibst, kann es zunächst passieren, dass gar nichts passiert. Werde dir bewusst, dass es Zeit und eine gute Kommunikation von deiner Seite bedarf, um ein neues Verhalten in dein Team zu bringen. Deine Leute müssen erst lernen, dass sie selbst gefragt sind und dass du nicht alles für sie regelst. 

Wenn das nicht sofort gelingt, sei geduldig. That´s a tough one, I know ;-). Es ist erforderlich, um etwas Neues in die Welt zu bringen. Andernfalls wirst du immer wieder in den alten Schleifen bleiben. Du möchtest etwas verändern. Alle schauen dich an. Dir reißt der Geduldsfaden und du erledigst es selbst. Alle lernen: Der Chef regelt das, ich kann und sollte (!) mich hier zurücklehnen und bedeckt halten. 

Also lerne die wohl wichtigste Fähigkeit in unserem Berufsleben: Frustrationstoleranz.

Alles Liebe

Nina

PS: Alle Stärke liegt innen nicht außen
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Über die Autorin

Nina Stromann ist Inhaberin von Coconut Life, Autorin und Top-Executive Coach.
Sie unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, geile Teams zu entwickeln, die ordentlich rocken.

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